Die Begrifflichkeit „Fraktur“ gibt in der Medizin Klarheit darüber, dass der Betroffene Patient einen Bruch erlitten hat. Ein Knochenbruch kann schnell geschehen, gleichwohl unsere Knochen samt Knorpel und Gewebe inklusive der Haut schon robuste Einheiten darstellen. Doch manchmal reicht ein doofer Sturz auf die Hüfte und man bricht sich den Oberschenkelhalsknochen. Es reicht ein fatales Umknicken, um sich das Sprunggelenk zu brechen oder ein Sturz auf den Arm und der Bruch des Handgelenks ist geschehen. Es gibt zig unterschiedliche Frakturen, die ganz unterschiedlich schmerzhaft sind, behandelt werden müssen sowie in ihrem Heilprozess auffallen. Nicht zu vergessen, dass die meisten Brüche sogar in der Lage sind, Langzeitfolgen auszulösen, die auf das berufliche Leben einen Einfluss haben sowie auf die Beweglichkeit im Alltag. Genau darüber wollen wir kurz mal berichten, um das Verständnis für die Frakturen etwas zu erhöhen.

Selbst harmlose Brüche können operative Folgen mit sich bringen

Die meisten Menschen haben bereits einen Bruch am Handgelenk oder Arm erlitten. Zu Jugendzeiten war es einst noch Cool mit einem Gips herumzulaufen, wo jeder unterschreiben durfte. Aber im Leben eines Berufstätigen kann dies zu Problemen führen, wenn man beispielsweise auf die Hände angewiesen ist und nun 4-8 Wochen ausfällt. Nicht zu vergessen, dass das Krankengeld oftmals infrage kommt, wenn Patienten 6 Wochen verletzt sind und dadurch natürlich deutlich weniger erhalten, als ihren Lohn. Doch das ist nicht nur das einzige Problem. Selbst vermeidlich harmlose Knochenbrüche wie ein Bruch des Arms, Beins, der Schulter oder Handgelenks sowie eines Nasenbeinbruchs können Folgen in Form einer operativen Maßnahme mit sich ziehen. Je nach Sturz ist es daher notwendig, möglicherweise mit Nägeln und oder Schrauben oder Metalplatten die entsprechenden Frakturen zu stützen und den Heilungsprozess zu erleichtern. Das bedeutet allerdings auch automatisch, dass weitere kurze Eingriffe notwendig sind oder auch eine längere Schonzeit. Diese Folgen sind für das Berufsleben durchaus fatal und daher nicht außer Acht zu lassen.

Schwere Knochenbrüche können den gesamten Alltag beeinflussen

Ein Oberschenkelhalsbruch ist einer der wohl schwersten Frakturen, wie wir erleiden können. Meist trifft es ältere Damen und Herren, aber auch jüngere können mit einem schweren Sturz auf die Hüfte oder das Becken entsprechend schwer verletzt sein. Ein Oberschenkelhalsbruch setzt nahezu immer eine operative Maßnahme voraus sowie eine Reha. Bei älteren Menschen kann es sogar passieren, dass der Hüftkopf ersetzt werden muss und eine dauerhaft eingeschränkte Beweglichkeit möglich ist. Auch beim Schulterbeinbruch kann es ähnliche Folgen haben, sodass möglicherweise trotz sorgfältiger Heilung und operativen Maßnahmen immer wieder Schmerzen beim Heben und schwer Tragen auftreten. Das hindert natürlich auch in gewisser Weise beruflich bedingt. Während ein Sprunggelenkbruch ebenfalls dazu führen kann, dass gewisse Sportarten nicht mehr möglich sind, wie Fußball, Kampfsport, Basketball & Co.

Ein Knochenbruch ist nicht immer nur mit einem Gips oder einer Schiene erledigt. Leider nicht. Die Beschwerden in Form von Schmerzen sind für viele eine mögliche Problematik und Spätfolgen können bei manchen Brüchen nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund dessen ist es immer gut, innerhalb des Alltags sportlich seinen Körper fit zu halten und mit viel Calcium die Knochen zu stärken. Denn je gesünder ein Mensch und sportlich fit sowie trainierter ist, desto größer ist die Chance, dass Knochenbrüche seltener werden und die Heilungen verbessert werden können.

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