Auf der einen Seite ist es irgendwo lustig zu erkennen, dass viele Menschen Halserkrankungen mit Halsschmerzen und Rachenschmerzen verbinden. Sie liegen damit auch keineswegs falsch, aber in Wahrheit sind es mehr Erkrankungen, die im Hals Bereich auftreten können, als manch einem auf Anhieb bewusst ist. Trotzdem muss man den meisten zugute heißen, dass sie an die anderen Krankheiten nur nicht denken, aber sie selbstverständlich kennen. Doch wenn wir erkältet sind, folgen eben meist Halsschmerzen oder Rachenbeschwerden, sodass klar sein dürfte, wieso diese Erkrankungen am meisten erwähnt werden. Doch was ist eigentlich mit der Schilddrüse? Zählt diese zu einer Halserkrankung? Ist der Kehlkopfkrebs auch eine Halserkrankung? Fragen über Fragen, die hier eine Beantwortung finden werden.

Die Schilddrüsenerkrankungen zählen ebenfalls zu den Halserkrankungen

Die Struma ist der medizinische Begriff für die Schilddrüse. Diese liegt im Halsbereich und dadurch ergibt sich automatisch, dass es sich auch um eine Halserkrankung handelt, wenn man von einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Schilddrüsenüberfunktion spricht. Diese hat auch Auswirkungen auf den gesamten Körper, sodass hier natürlich schnell wahlweise mit der richtigen Ernährung oder hormonellen Behandlung angefangen werden muss. Es kommt halt ganz darauf an, ob es sich um eine genetische Problematik handelt, eine durchaus selbst in Mitleidenschaft gezogene Problematik oder eine hormonell bedingte Ursache. Entsprechend muss die Unterfunktion oder Überfunktion bei Betroffenen behandelt werden. Da sich die Struma im Hals Bereich befindet, ergibt es auch Sinn, dass sie zu den Halserkrankungen aufgeführt wird oder? Die Schilddrüse kann neben den beiden funktionellen Problematiken aber auch Geschwulste aufweisen oder bösartige Tumore, sodass ein operative Eingriff notwendig ist und im Ernstfall kann sogar die Schilddrüse entfernt werden, was dann dazu führt, dass ein Leben lang Tabletten als hormoneller Ausgleich entsprechend zu sich genommen werden müssen.

Kehlkopf- und Rachenkrebs sind weitere Halserkrankungen, die nicht vergessen werden dürfen

Krebs ist den meisten Menschen bekannt, aber kaum jemand möchte darüber sprechen. Viele haben wir aufgrund der schweren Krebserkrankung im Leben verloren, aber viele Krebsarten sind weniger bekannt, als andere. Doch der Kehlkopfkrebs kann bei Rauchern auftreten sowie der Rachenkrebs. Das sind zwei starke Krebsarten, die meist nur dann gemerkt werden, wenn bereits Schluckbeschwerden und Atemprobleme auftreten oder beim regelmäßigen Abtasten Ungereimtheiten auftreten. Je früher die Erkrankungen entdeckt werden, desto höher sind die Heilungschancen. Genau aus diesem Anlass ist das regelmäßige Abtasten des Halses keine schlechte Idee und auch beim Arzt eine Routineuntersuchung zu tätigen. Hier wäre der HNO Arzt eine der besseren Varianten, weil er natürlich sofort schaut, ob im Hals- und Rachenbereich etwas nicht stimmt oder alles in Ordnung ist. Es kann im schlimmsten Fall sogar sein, dass der Kehlkopf entfernt werden muss, aber das entscheiden die Ärzte natürlich mit den Patienten, wenn es soweit ist.

Selbstverständlich sind weitere Erkrankungen im Hals die Halsschmerzen, entzündete Mandeln oder Entzündungen im Rachenbereich. Diese treten vermehrt dann auf, wenn wir uns erkälten und können oftmals mit Hausmittel gelindert werden. Natürlich steht es jedem frei, die Halserkrankungen auch mit Antibiotika zu behandeln. Die Schilddrüsenerkrankungen, welche auch zu den Krankheitsbildern im Hals gehören sowie der Kehlkopf- und Rachenkrebs müssen natürlich medizinisch begutachtet und versorgt werden. Doch hier konnte man als Interessent mal einen Einblick gewinnen, dass nicht nur Halsschmerzen im Erkältungsfall zu den Halskrankheiten gehören und ganz uninteressant ist das nicht oder?

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