Anorexie oder auch Bulimie wird die sogenannte sprichwörtliche Magersucht genannt. Eine Erkrankung, der man stets unterstellt, dass sie nur Frauen betreffen, aber Statistiken und Experten beweisen, dass auch Männer betroffen sind. Das gestörte Essverhalten entwickelt sich meist aus ganz unterschiedlichen Beweggründen und kann aufgrund von mangelndem Selbstbewusstsein sprechen, aufgrund von psychosomatischen Problemen auftreten oder weil ein falsches Weltbild in den Köpfen der Betroffenen vorhanden ist und man sich selbst einem Wahn der Optik anschließt, der kaum real ist. Wer aussehen möchte wie ein Model, aber ein paar Pfunde zu viel hat, wird jedoch nicht gleich automatisch magersüchtig. Dazu bedarf es mehr Beweggründe.

Ursachen für Anorexie Erkrankungen im Blick

In den meisten Fällen kann davon ausgegangen werden, dass Betroffene mit Bulimie meist ein Normalgewicht im Vorfeld aufwiesen. Sie fühlten sich allerdings trotzdem nie wohl und waren der Ansicht, sie seien zu dick. Druck von Freunden, Medien, Familie und dem Partner können dazu beitragen, dass Betroffene sich in ihrer eigenen Wahrnehmung immer weiter bestätigt fühlen und aufgrund dessen das Abnehmen im Kopf haben. Dies kann allerdings meist dazu führen, dass sie vordergründig Speisen zu sich nehmen und dann wiederum diese wieder durch das zwanghafte Erbrechen aus dem Körper verbannen, um erst gar nicht mehr zunehmen zu können. Oftmals sind Anorexie und psychische Erkrankungen mit dem eigenen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein umher, sodass dies meist zusammenhängende Faktoren sind.

Die Symptome von Bulimie schnell erkennen

Die Symptome sind in der Regel schnell sichtbar. Betroffene essen weniger oder essen und gehen schnell die Toilette aufsuchen. Denn dort werden sie meist dazu führen, dass sie sich übergeben. Auf die Dauer reagiert aber auch der Körper von ganz alleine und kann die Nahrung gar nicht mehr so aufnehmen, wie erwünscht. Zwischenzeitliche Essattacken sind jedoch ganz zu Anfang durchaus auch eine Symptomatik, die man als Außenstehender sofort erkennen muss. Die Kontrolle über die Art des Essens und der Essensausfälle sind schnell zu erkennen, sodass auch hier bereits der Verdacht der Anorexie schnell gegeben ist. Einige Betroffene gehen sich häufig wiegen, brechen viel, essen wenig oder kaum noch und magern entsprechend schnell ab. Derweil nutzen sie sogar Einläufe oder Entwässerungstabletten und reden ständig davon, dass sie noch immer zu viel auf den Rippen haben. Das sind alles Warnhinweise, die ernst genommen werden müssen.

Wer die Symptome rechtzeitig erkennt, kann schnell handeln. Denn es muss schnell gehandelt werden, weil Betroffene im schlimmsten Fall sich bis auf den Tod hungern werden. Aufgrund dessen ist meist eine ambulante Therapie oder sogar eine stationäre Therapie notwendig. Diese kümmert sich um einen geregelten Tagesablauf und gleichermaßen um die Ursachen, die zu dem Verhalten geführt haben. Patienten lernen wieder das Essen wertzuschätzen, zu kochen, gemeinsam in der Runde zu essen und langsam zu essen. Kleine Sprünge machen die Patienten recht schnell und müssen diese natürlich mit Hilfe der Familie & Co meist über Monate und Jahre hinweg weiter praktizieren, ehe sie komplett geheilt sind.

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